Hans Munk Hansen und Sankt Petri

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Der Besuch Richard von Weizsäckers in der Sankt Petri Kirche mit Königin Margrethe II. und Hans Munk Hansen – Februar 2000 Hans Munk Hansen liebte dieses Foto besonders. Dazu erzählte er mir: “Die erste Begegnung war zum 400. Geburtstag der Sankt Petri Gemeinde, das war 1985. Richard von Weizsäcker hatte mich gebeten, zu diesem Anlass ein Altarkreuz zu entwerfen. Schlicht sollte es sein, das war ihm sehr wichtig. Ich entwarf ein Kreuz, das sich an dem Kreuz des Dannebrog, der dänischen Fahne, orientierte. Es hat genau die gleichen Proportionen. Dieses Kreuz schmückt bis heute den Altar der Sankt Petri Kirche. Manche finden es zu schlicht – mir gefällt es. Ich wollte damit gerne den für Sankt Petri typischen Zusammenhalt von deutsch-dänischer Geschichte symbolisch abbilden.Das zweite Mal dann auf Einladung der Königin zu einer Festvorstellung im Königlichen Theater.Und das dritte Mal schließlich im Jahr 2000 anlässlich der Wiedereinweihung der Kirche: ich durfte die „neue“ Petri Kirche vorstellen, das Ergebnis einer 5-jährigen Restaurierung und vorhergehender jahrzehntelanger Diskussion. Es gab damals ein großes Fest zur Wiedereinweihung und sowohl die Königin als auch Richard von Weizsäcker waren sehr interessiert an meinem Vortrag und begeistert von der schönen neuen, alten Kirche. Lustig ist ein Foto, das damals entstanden ist: es hängt an meiner Pinnwand zu Hause und zeigt, wie von Weizsäcker mich unter den Arm greift, als ich im Begriff bin, einen Fauxpas zu begehen, nämlich vor der Königin zu gehen. Vor lauter Begeisterung vergaß ich die Etikette – und er machte mich galant und unauffällig darauf aufmerksam. Für mich bedeutete es eine große Freude und eine Ehre, die Kirche diesen beiden wichtigen Personen vorzustellen und ihr Lob hören zu dürfen.”P.S.: Außerdem noch ein Foto, versehen mit der handschriftlichen Notiz von Hans, zur Überreichung der EU-Ehrenmedaille in der Sankt Petri Kirche.